Motorrad

Yamaha stellt für die Tour das optimale Motorrad bereit. Die XT1200Z Super Ténéré ABS ist derzeit eines der besten Langstreckenmotorräder. Im 50.000 Kilometer Dauertest der Zeitschrift MOTORRAD landete die Super Ténéré auf dem dritten Platz in der Gesamtwertung.

XT1200Z auf dem Dalton Highway

Die „World Crosser Edition“ mit der ich unterwegs bin, verfügt neben leichten Seitenverkleidungen und Gabelprotektoren aus Karbon auch über spezielle Fahrwerksprotektoren. So werden Kardan und hinterer Bremssattel von schwarz eloxierten Metallprotektoren geschützt.

Metallprotektoren schützen den Kardan.

Tank: Knapp 23 Liter Tankinhalt ermöglichen Etappen von über 400 Kilometern. Schnelles Fahren ist in Kanada und den USA sowieso nicht erlaubt, die Ténéré verbraucht bei Landstraßentempo rund 5 Liter/100Km. Sprit kostet nur halb so viel wie in Deutschland – so macht tanken auch mal wieder Spaß!

Reifen: Während die werkseitig montierten Metzeler Tourance EXP ihre Sache auf Asphalt und im leichten Gelände gut machen, vertraue ich während der Tour auf den bewährten Grobstoller TKC80 von Continental. Zumindest für den ersten Reiseabschnitt mit häufigen Schotterpisten sollte der TKC80 eine gute Wahl sein, ebenso für die Baja California und Südamerika. Für den Abschnitt von Calgary von Mexiko/Baja California werde ich einen straßenorientierteren Reifen aufziehen – in den USA werde ich wohl keine Geländereifen brauchen.

Koffer: Die originalen Yamaha-Alukoffer sind nicht besonders groß. 29 und 32 Liter Volumen lassen kein unnötiges Gepäck zu und mahnen zum sorgsamen Überlegen, ob man dieses oder jene Kleidungs- oder Ausrüstungsteil auch wirklich braucht. Der Vorteil der kleinen Koffer: Man versucht automatisch, nicht viel Gewicht aufs Motorrad zu laden. Nachteil: Doch noch benötigtes Gepäck muss in die wasserdichten Rollen, die sich zwar irgendwo an- aber leider nicht abschließen lassen.

Kurzes Update nach knapp 7000 gefahrenen Kilometern: Jeden Morgen steige ich immer wieder gerne auf das Motorrad und ich bin mir sicher, dass die XT1200 Z Super Ténéré mich problemlos nach Ushuaia bringen wird. Auf der bequemen Sitzbank halte ich es stundenlang aus, aber für meine Körpergröße (1,86 Meter) dürfte die Sitzhöhe ruhig noch etwas höher sein (der Sitz ist schon in der oberen Position). Zumal Koffer und Gepäckrolle das Heck noch etwas weiter nach unten drücken.

Auch die Scheibe dürfte für meine Körpergröße etwas höher sein, der Luftstrom scheint ziemlich genau auf die Visieroberkante zu treffen.

Bislang einziger Kritikpunkt: Die Kofferschlösser und das Zündschloss sind wirklich hakelig, manchmal muss ich mehrfach vorsichtig probieren, bis ich den Zündschlüssel drehen kann. Momentan halte ich alles mit leichtem Sprühöl gängig, aber das dürfte ruhig etwas besser gehen.

Fotos und weitere Infos folgen von unterwegs.

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